Kaum erklang 1996 der Ruf, der Musik-Mafia den Kampf anzusagen, war Don Olivero sofort mit vollem Einsatz zur Stelle. Während der geheimen Übungsphasen im Hauptquartier der Revoluzzer eher zurückhaltend konspirativ, tanzt und singt der Amberger seit dieser Zeit an vorderster Front für Lebensfreude und Salsa. Damit hat er sich bei seinen Compañeros mittlerweile absolut unentbehrlich gemacht. Zwar wollte der bekennende 1860er-Fan schon das versteckte und riskante Dasein im Untergrund aufgeben und seinen glitzernden Tarnumhang an den Kleiderbügel hängen, da er auch noch für eine im internationalen Guerillakampf tätige, allradgetriebene Funker-Brigade im Einsatz ist, doch war die Bindung zur Truppe bereits so weit fortgeschritten, dass ihm ohne seine Mitstreiter etwas fehlen würde.
Die beste Vorbereitung für Olivero auf dem Weg zu sämtlichen Blitzaktionen von Los Dos sind ausgedehnte Watten-Runden im bandeigenen Kampfgefährt. Nach diesen anstrengenden und gefährlichen Gegenschlägen auf die Anhänger der kommerziellen Musik entspannt er sich am liebsten mit Bier und feiert die immer zahlreicher werdenden Siege über FiC-Musik gerne ausgiebig im Rückzugsgebiet der Guerrilla-Einheit. Neben seiner markanten Stimme ist Don Olivero mit derben, witzigen und sarkastischen Sprüchen bewaffnet (eine Sammlung seiner Parolen wurde bereits angedacht), die er immer wieder gekonnt – egal, ob aus dem Hinterhalt oder im offenen (Bühnen-) Gelände – für die Bekehrung von neuen Opfern einsetzt.